U13 Ottenweller-Cup: Viele knappe Ergebnisse

 
Sonderpreise gab es beim 15. Ottenweller-Cup. Rechts der Namensgeber und Initiator des Wettbewerbs, Manfred Ottenweller. Links Klaus Trollmann, der Mitorganisator und Trainer der U13 des TSV Nördlingen. Foto: jais
  

3. Januar 2014 | von Klaus Jais / Klaus Trollmann

Manfred-Ottenweller-Cup endet mit Turniersieg des TSV Weißenburg

Die zahlreichen Zuschauer sahen in der Nördlinger Hermann-Keßler-Halle ein ausgeglichenes und top besetztes U13-Turnier unter der Schirmherrschaft von Manfred Ottenweller. Sieger wurde der fränkische Bezirksoberligist TSV 60 Weißenburg, der im Endspiel den 1. FC Heidenheim 1:0 besiegte.

Hoch war auch das spielerische und taktische Niveau mit nur 3,2 Treffern pro Spiel, aber vielen packenden Begegnungen und entsprechend knappen Ergebnissen. Die Gruppe A dominierte der Gastgeber TSV Nördlingen mit drei Siegen und nur einem Unentschieden, gefolgt vom TSV Ilshofen, der im direkten Vergleich vom TSV Nördlingen durch ein Tor von Daniel Hofrichter in letzter Minute mit 2:1 besiegt werden konnte. In Gruppe B hatte der TSV Weißenburg eine weiße Weste und verwies den 1. FC Heidenheim durch einen 3:1–Sieg auf den zweiten Gruppenplatz.

Im ersten Halbfinale unterlag der TSV Nördlingen unglücklich mit 1:2 gegen das Juniorteam des 1. FC Heidenheim. Dabei konnten die Rieser durch Fabian Lechler in Führung gehen, doch durch zwei schnelle Gegenangriffe drehten die Brenzstädter das Spiel. Trotz enormen Drucks und guten Chancen der jungen TSV-ler in der Schlussphase wollte der Ball nicht mehr über die gegnerische Torlinie. Das zweite Halbfinale entschied der spätere Turniersieger erst im Siebenmeter-Schießen gegen die während des Turnierverlaufs immer stärker werdenden Junioren der Fußballakademie Ilshofen für sich. Etwas enttäuschend das Abschneiden der beiden oberbayerischen Bezirksoberligisten aus dem Münchner Raum, die sich im Spiel um den neunten Platz gegenüberstanden; hier entschied der SC Fürstenfeldbruck erst nach Siebenmeter-Schießen die Partie gegen den SV Planegg-Krailling für sich. Der zweite Donau-Rieser Verein im Zehner-Teilnehmerfeld, die JFG Nordries Marktoffingen, musste sich im Spiel um den siebten Platz gegen die JFG Wittelsbacher Land mit 2:4 geschlagen geben, wogegen sich der FC Stätzling mit einem knappen 2:1–Sieg gegen den TuS Feuchtwangen den fünften Platz sichern konnte.

Im Spiel um den dritten Platz konnte der Gastgeber nach schnellem 0:2-Rückstand gegen die Ilshofener nochmals den Anschluss erzielen, doch mit dem dritten Gegentreffer war dann die Luft aus dem Spiel. In einem packenden und dem Turnier würdigen Endspiel unterlagen schließlich die Junioren des 1. FCH dem fränkischen Bezirksoberligisten TSV Weißenburg, der mit Jannik Engelhard auch den besten Torhüter in seinen Reihen hatte, mit 0:1. Immerhin konnten sich die Württemberger damit trösten, mit Danny Hoffmann den besten Torschützen (sechs Treffer) in ihren Reihen zu haben.

Zum besten Spieler wurde Kücük Abdullah vom FC Stätzling gewählt, der Mannschaft mit den meisten Turniertoren. Erfolgreichste Torschützen der Gastgeber, die mit dem kompletten 14-Mann-Kader antraten, waren Fabian Lechler mit fünf Treffern und damit nur ein Tor schlechter als der Torschützenkönig und mit jeweils zwei Treffern Daniel Hofrichter und Eddie Fischer.

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